|
Kleine Auszeit zum
Alltag
Sigrid Kandler beim „Tag der Frau“ des
BBV-Kreisverbandes Freising
Mauern/Lks. Freising. Völlig
überwältigt von der großen Resonanz begrüßte
Kreisbäuerin Rosi Westermair rund 200 Frauen im
„Alten Wirt“ in Mauern zum ersten „Tag der Frau“,
veranstaltet vom BBV-Kreisverband. Sie freute sich,
dass so großes Interesse herrscht und das Thema so
gut ankommt. „Das ganze Jahr über ist Tag des Herrn,
da haben wir uns heute den Tag der Frau nicht nehmen
lassen, um eine kleine Auszeit zum Alltag zu
genießen“, begrüßte sie ihre Kolleginnen. Nach ihrer
Auskunft sind derartige Veranstaltungen bereits auch
in anderen Kreisverbänden mit großem Erfolg ins
Leben gerufen worden. „Wichtig ist mir, dass wir
alle Altersgruppen damit erreichen und nicht nur
eine bestimmte Gruppe ansprechen“, so Westermair.
Außerdem bestehe gerade im November, wenn die Arbeit
draußen getan ist, genügend Zeit, ein bisschen raus
zu kommen und mit Gleichgesinnten einige Stunden zur
Unterhaltung zu verbringen.
Ein vielseitiges Programm
sorgte dafür, dass es den Frauen an nichts fehlte.
Los ging es mit einem reichhaltigen Frühstück, dass
sehr genossen wurde. Im darauffolgenden Vortrag
befasste sich Sigrid Kandler aus Dachau, die sich
bereits seit 20 Jahren den Bereichen „Schönheit und
Lebensfreude“ widmet, mit dem Thema“ Frauen und
Männer – verschieden wie Tag und Nacht“. „Mein
wichtigstes Ziel ist es, Sie zum Lachen zu bringen“,
machte sie eingangs klar. Und das gelang ihr
wirklich außerordentlich gut. Denn sie verstand es
mit viel Witz, den Zuhörerinnen an praktischen
Beispielen zu erläutern, warum Männer und Frauen von
den biologischen Anlagen her grundverschiedene Wesen
sind. Ihre tiefgründigen, aber trotzdem amüsanten
Gedanken und Worte gaben Hilfestellungen,
Verständnis, Toleranz und Anerkennung für die
Fähigkeiten, Eigenarten und Vorlieben des anderen
Geschlechts zu erwerben. Sie machte darauf
aufmerksam, wie Männer die Frauen und umgekehrt
trotz der bekanntlich großen Unterschiede verstehen
und in ihrer Andersartigkeit anerkennen können.
„Beide sollten ihre
unterschiedlichen Fähigkeiten zusammenbringen, um
den optimalen Erfolg im Leben zu erzielen“, erklärte
sie mit der Empfehlung, dabei nicht vernetzt zu
arbeiten. „Vielmehr soll jeder in seinem Bereich
sein Ding machen, denn jeder hat eine andere
Strategie, um ans Ziel zu kommen“, empfahl sie den
Zuhörerinnen. Beim anschließenden Mittagsimbiss
blieb noch ausreichend Gelegenheit zum Meinungs- und
Erfahrungsaustausch sowie für angenehme Gespräche.
Helga Gebendorfer |